Häufige Fragen
Häufige Fragen zu DeepAnchor
DeepAnchor ist eine App für Persönlichkeitsentwicklung: Anker mit Erinnerungen, ein geführtes Tagebuch und ein KI-Coach, der fragt statt zu raten.
Hier stehen die Antworten auf das, was am häufigsten gefragt wird. Jede steht für sich. Mehr zu Verschlüsselung und Daten steht auf der Seite Sicherheit.
Was ist ein Anker, und wie setze ich ihn im Alltag?
Ein Anker ist in DeepAnchor ein kleiner Vorsatz in deinen eigenen Worten, nach dem Muster „Wenn das passiert, dann tue ich das“, zum Beispiel: „Wenn mein Kiefer fest wird, nehme ich drei Atemzüge, bevor ich antworte.“ Am besten hängt er an einem Moment, den du sicher bemerkst, etwa einem Übergang oder einem Körpersignal, und die Handlung ist so klein, dass sie in Sekunden geht. Die App erinnert dich zu festen oder wechselnden Zeiten. Beim Abhaken sagst du, ob du ihn gelebt oder dir erneut bewusst gemacht hast, und beides zählt. Nach drei Wochen fragt die App, wie selbstverständlich er geworden ist.
Wie unterscheidet sich DeepAnchor von einer Tagebuch-App oder einem Habit-Tracker?
Ein Tagebuch hält fest, ein Habit-Tracker zählt. DeepAnchor verbindet beides zu einem Kreis: Aus einem Tagebucheintrag wird eine Erkenntnis, aus der Erkenntnis ein Anker für die Situation, um die es geht, und was du mit dem Anker erlebst, schreibst du wieder ins Tagebuch. So verändert sich der Anker mit dem, was du über dich lernst, statt dieselbe Gewohnheit endlos abzuhaken. Gezählt wird, dass du hinschaust, nicht, dass es gelingt. Und ein Anker darf fertig werden: Trägt er dich von selbst, kannst du ihn in die Sammlung „Was mich heute trägt“ legen, und er erinnert nicht mehr.
Was kann der KI-Coach, und was nicht?
Der KI-Coach in DeepAnchor stellt Fragen, wenn aus einem Eintrag eine Erkenntnis oder aus einer Erkenntnis ein Anker werden soll, eine Frage je Zug. Er berät nicht, deutet nicht und stellt keine Diagnose. Einen Satz schlägt er höchstens als Entwurf vor, den du überschreibst, denn der Satz soll deiner sein. Er ist jederzeit als Maschine erkennbar, und deutet etwas auf eine Notlage hin, zeigt die App einen festen Hinweis auf das Krisentelefon und die 112. Er sieht nur, was du ihm für ein Gespräch freigibst.
Was ist der Methoden-Assistent?
Der Methoden-Assistent zeigt dir in DeepAnchor, wo im Circle dein nächster Schritt liegt, etwa wenn aus einem Eintrag noch keine Erkenntnis geworden ist. Beim ersten Mal führt er dich Schritt für Schritt durch die App. Er bewertet nicht, deutet nicht und schreibt keine Sätze für dich. Ohne deine Zustimmung liest er keinen Text. Erlaubst du es ausdrücklich, schickt die App höchstens einmal am Tag deine Einträge der letzten vierzehn Tage, gekürzt, an unseren KI-Dienstleister, damit der Assistent dir einen passenden Schritt vorschlagen kann. Du kannst ihn jederzeit leiser stellen oder ausschalten.
Brauche ich einen Coach?
Nein. Du kannst DeepAnchor allein nutzen. Dann begleiten dich, wenn du willst, der KI-Coach mit Fragen an den Übergängen und der Methoden-Assistent, der dir zeigt, wo dein nächster Schritt liegt. Wer mit einem menschlichen Coach arbeitet, findet an denselben Stellen ihn statt des KI-Coachs; er sieht nur, was du ihm freigibst. Die Forschung zu Wenn-Dann-Vorsätzen findet stärkere Effekte, wenn sie persönlich vermittelt werden, als wenn sie online oder auf Papier vermittelt werden (Sheeran, Listrom & Gollwitzer 2025; die Belege stehen auf der Seite „Die Methode“). Darum ist ein Coach eine gute Ergänzung, aber keine Voraussetzung.
Warum scheitern Vorsätze, obwohl ich weiß, was ich ändern will?
Oft liegt das nicht am Willen. Viele Reaktionen laufen automatisch ab, schneller, als wir nachdenken können. Wegdenken lassen sie sich nicht, aber neu lernen. Deshalb setzt DeepAnchor nicht beim guten Vorsatz an, sondern beim Moment davor: mit einem Anker, der genau dann da ist, wenn es darauf ankommt, und mit Wiederholung im Alltag.
Was ist ein Zielbild?
Das Zielbild ist in DeepAnchor der innere Zustand, den du stärken willst, etwa Gelassenheit, Klarheit, Selbstwert oder Souveränität. Es beschreibt, wie du sein willst, nicht, was du tun musst: aus Wut wird Souveränität, aus Scham Selbstwert. Siebzehn Zustände stehen zur Wahl, und du kannst auch einen eigenen formulieren. Anker, Erkenntnisse und Einträge gehören jeweils zu einem Zielbild.
Was ist der Deep Anchor Circle?
Der Deep Anchor Circle ist der Kreis, nach dem DeepAnchor arbeitet, mit vier Stationen: Zielbild, Tagebuch, Erkenntnis und Anker. Du richtest dich auf dein Zielbild aus, hältst im Tagebuch fest, was war, verdichtest es zu einer Erkenntnis und bringst sie mit einem Anker in deinen Alltag. Was du mit dem Anker erlebst, kommt zurück ins Tagebuch, und der Kreis geht eine Windung tiefer. Beginnen kannst du an jeder Station.
Wie viel Zeit brauche ich am Tag?
Wenige Minuten. Du öffnest DeepAnchor, wenn eine Erinnerung kommt, hakst deinen Anker ab und legst das Telefon wieder weg. Die eigentliche Arbeit geschieht im Alltag, in dem Moment, für den der Anker gedacht ist. Ins Tagebuch schreibst du, wenn etwas passiert ist, das du festhalten willst.
Was passiert, wenn ich einen Tag auslasse?
Nichts Schlimmes. Der Streak in DeepAnchor reißt nicht beim ersten verpassten Tag, und er zählt „erneut verankert“ genauso wie „gelebt“. Für Urlaub, Krankheit oder Zeiten, in denen es nicht geht, kannst du eine Pause von bis zu dreißig Tagen einlegen; dann erinnert die App nicht, und der Streak ruht. Ist der Methoden-Assistent eingeschaltet, lädt er dich nach ein paar stillen Tagen ein, wieder anzufangen.
Wer kann meine Einträge lesen?
Tagebuch, Anker, Check-ins, Briefe und Medien sind in DeepAnchor Ende-zu-Ende verschlüsselt (mehr dazu auf der Seite Sicherheit). Der Schlüssel liegt auf deinem Gerät, nicht bei uns; wir können die Einträge nicht lesen, und dein Coach auch nicht. Ausgenommen ist nur, was du selbst freigibst: für ein Gespräch oder, wenn du es erlaubst, für den Assistenten mit KI. Sicherst du dein Telefon in iCloud oder bei Google, ist die App darin enthalten, wie andere Apps auch; das regeln Apple bzw. Google. Du kannst alles ausleiten und löschen.
Ist DeepAnchor eine Therapie?
Nein. DeepAnchor ist eine App für Persönlichkeitsentwicklung im Alltag, kein Medizinprodukt, und ersetzt weder Diagnostik noch Psychotherapie. Wer stark belastet ist oder in einer Krise steckt, gehört in fachliche Begleitung; in der App steht der Hinweis auf das Krisentelefon und die 112 immer bereit.
Ist die Methode wissenschaftlich belegt?
DeepAnchor ist eine Zusammenstellung von Bausteinen, die einzeln untersucht sind, etwa Wenn-Dann-Vorsätze, das schriftliche Festhalten von Fortschritt und kurze Übungen zur Selbstberuhigung. Wie gut jeder Baustein belegt ist, ist unterschiedlich, und das legen wir auf der Seite „Die Methode“ offen, auch dort, wo die Belege dünn sind. Dass die Verbindung als Ganzes wirkt, ist nicht geprüft, und das behaupten wir auch nicht.
Was kostet DeepAnchor?
DeepAnchor Free kostet nichts und läuft nicht ab: ein Anker mit seinem Zielbild, dreißig Tagebucheinträge und fünf Gespräche mit dem KI-Coach (einmalig), ohne Abo und ohne Zahlungsdaten. Wer mehr braucht, wählt eine von drei bezahlten Stufen (alle Preise). Die Methode ist in allen vollständig; sie unterscheiden sich nur in der Zahl der Gespräche mit dem KI-Coach und im Speicher.
Ich bin Coach: Wie passt DeepAnchor in meine Arbeit?
DeepAnchor trägt, was in Ihren Sitzungen entsteht, in den Alltag Ihrer Klienten oder Teilnehmer. Sie stellen ihnen Erkenntnisse als Impulse, vorbereitete Anker und Material bereit und begleiten sie an den Übergängen der Methode. Was sie schreiben, sehen Sie nicht, nur, was sie Ihnen für ein Gespräch freigeben oder in ein Paket für die nächste Sitzung legen. Mehr dazu auf der Seite „Für Coaches“.
Kostenlos anfangen — ohne Abo, ohne Zahlungsdaten.