FAQ

Kurz gefragt

Dein Tagebuch liest niemand mit — was das genau heißt, steht gleich in der ersten Antwort. Darunter alles andere, was man vorher wissen will.

Sicherheit und Daten

Kann jemand mitlesen, was ich schreibe?

Nein — auch wir nicht, solange du es nicht selbst weitergibst. Tagebuch, Notizen, Anker, Check-ins, Briefe und Mediendateien sind Ende-zu-Ende verschlüsselt. Der Schlüssel wird auf deinem Gerät erzeugt und bleibt dort; der Server speichert ein Paket, das er selbst nicht lesen kann. Das ist keine Zusage, sondern Bauweise — eine Zusage könnten wir ändern.

Die Methode arbeitet mit Ehrlichkeit dir selbst gegenüber, und die setzt genau das voraus. Was ein Gespräch verlässt, entscheidest du:

  • Übertragen wird nur die Stelle, die du freigibst — Stelle für Stelle, jedes Mal neu. Tagebuch, Anker und Check-ins bleiben verschlüsselt, außer dem, was du selbst in ein Paket für deine nächste Sitzung legst.
  • Beim KI-Coach geht sie an unseren KI-Dienstleister Anthropic, der sie auch in den USA verarbeitet — ohne Namen, ohne E-Mail-Adresse. Er trainiert damit nicht. Was das heißt, steht vorher im Wortlaut da.
  • Ein Coach sieht, dass du dabei bist. Was du schreibst, sieht er nur, wenn du es ihm selbst gibst: eine Stelle im Gespräch oder ein Paket für eure nächste Sitzung, in dem du jeden Eintrag einzeln anhakst. Das Paket liegt dafür 30 Tage unverschlüsselt bei uns, und du kannst es jederzeit zurückziehen. Auf seiner Rechnung steht auch keine Verbrauchszahl.
  • Die Erinnerung an einen Anker nennt seinen Titel; ob er auf dem Sperrbildschirm steht, bestimmst du in den Einstellungen deines Telefons. Briefe und der Wochenspiegel melden sich ohne Inhalt. Geplant werden die Erinnerungen auf deinem Gerät: Sie laufen weder über unseren Server noch über einen Push-Dienst, und die Zeiten dafür bleiben auf deinem Gerät.
  • Das Widget zeigt die Namen deiner Anker, auch auf dem Sperrbildschirm, wenn du es dort ablegst; unter Einstellungen › Erinnerungen kannst du sie verbergen. Es liest nur, was die App auf deinem Gerät ablegt.
  • Eine Sprachnotiz in Text umzuwandeln, macht dein iPhone selbst — die Aufnahme verlässt es dafür nicht.
  • Export und Löschung gehen ohne Rückfrage — und hängen nie an einer Zahlung.
Wie lösche ich mein Konto — auch ohne die App?

In der App steht die Löschung unter Einstellungen und geschieht ohne Rückfrage. Und wenn du die App gar nicht mehr hast — gelöscht, Gerät verloren, neues Telefon — geht es trotzdem: deepanchor.app/loeschen/. Dort trägst du die Adresse deines Kontos ein und bekommst einen Bestätigungslink; erst der Link löscht, und er gilt eine Stunde.

Weg sind dann dein Konto, deine verschlüsselte Sicherung und deine hochgeladenen Dateien — dauerhaft. Was ein Coach über eure Zusammenarbeit führt, ist davon nicht berührt; dessen Löschung verlangst du bei ihm.

Und wenn ich mein Passwort vergesse?

Solange ein Gerät angemeldet ist, ist das kein Problem: Dort vergibst du einfach ein neues, und alles bleibt. Gebraucht wird das Passwort vor allem beim Wechsel auf ein neues Gerät — dort meldest du dich mit deiner E-Mail-Adresse und deinem Passwort an.

Ist kein Gerät mehr angemeldet und das Passwort fort, dann sind die verschlüsselten Einträge fort. Wir können sie nicht zurückholen, weil wir sie nie lesen konnten — das ist der Preis für das Versprechen, und wir nennen ihn lieber hier als hinterher. Deshalb: lass dir das Passwort von deinem Gerät speichern, dann ist es beim nächsten Telefon da.

Gibt es Werbung oder Tracking?

Nein. Keine Werbung, keine Werbekennung, keine Weitergabe. Es gäbe auch nichts anzubieten: Was wir nicht lesen können, können wir nicht verkaufen.

Einstieg

Wie viel Zeit kostet mich das am Tag?

Beim Check-in einen Moment. Wer eine Notiz dazu schreibt, ist bei zwei bis fünf Minuten. Der Anfang dauert etwas länger: Schnell starten geht in etwa einer Minute — ein Zielbild antippen, einen Anker übernehmen, der erste Check-in. Wer sein Zielbild von Grund auf selbst formulieren möchte, braucht dafür einmal etwa eine Viertelstunde.

Ab welchem Alter kann ich DeepAnchor nutzen?

Ab 18. Darunter nicht — die Methode arbeitet mit Themen, die eine gewisse Reife brauchen, und ein Abo schließt man selbst ab.

Muss ich jeden Tag etwas tun?

Nein. Du bestimmst den Rhythmus selbst, und wenn ein Tag ausfällt, reißt nicht gleich alles. Ein vergessener Tag ist kein Wegschauen.

Was, wenn ich nicht weiß, welches Zielbild ich will?

Dann fang im Tagebuch an. Aus den ersten Erkenntnissen ergibt es sich. Und du bist nicht festgelegt: Dein Zielbild lässt sich später jederzeit ändern.

Ist DeepAnchor eine Therapie oder ein Ersatz dafür?

Nein. DeepAnchor ist kein Medizinprodukt und ersetzt weder Diagnostik noch Psychotherapie. In einer akuten Krise gehört die Arbeit am Schmerz in fachliche Begleitung.

Mein Coach arbeitet mit DeepAnchor. Was ändert sich für mich?

Du lädst dieselbe App und löst den Coach-Code ein. Danach siehst du seine Erkenntnisse und sein Material, und an den Übergängen kannst du ihn dazuholen. Was du schreibst, sieht er nur, wenn du es ihm gibst — im Gespräch oder als Paket für eure nächste Sitzung.

Der KI-Coach

Muss ich den KI-Coach benutzen?

Nein. Beim ersten Start wählst du „erst einmal ohne“ — vorausgewählt ist nichts. Die Methode funktioniert vollständig ohne ihn.

Bekommt die KI mein Tagebuch zu lesen?

Nein. Hinaus geht nur die Stelle, die du freigibst — ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse. Tagebuch, Anker und Check-ins bleiben verschlüsselt, und trainiert wird mit den Texten nicht.

Warum antwortet er nur mit Fragen?

Weil ein Bot, der die Erkenntnis liefert, genau den Schritt wegnimmt, um den es geht. Der Satz muss deiner sein, sonst trägt er nicht.

Preis

Gibt es eine kostenlose Version?

Ja: DeepAnchor Free — ohne Frist, ohne Abo, ohne Zahlungsdaten. Darin sind ein Anker mit seinem Zielbild, dreißig Tagebucheinträge, fünf Gespräche mit dem KI-Coach und 2 MB Speicher. Die Methode ist ganz dabei. Brauchst du mehr, gibt es drei Tarife. Preise →

Was ist ein Gespräch?

Ein Hin und Her, keine einzelne Frage. Gezählt wird je angefangene zehn Züge: Wer länger spricht, verbraucht das nächste; bei dreißig Zügen endet es. Ein neues beginnst du, wann du willst. Preise →

Wie kündige ich?

Im App Store beziehungsweise bei Google Play, dort, wo du gekauft hast. Ein Abo verlängert sich automatisch, wenn du es nicht spätestens 24 Stunden vor Ablauf kündigst.

In einer Krise

Wenn es dir akut schlecht geht, ist diese App nicht die richtige Adresse — und sie sagt das auch. Ruf das Krisentelefon in deinem Land an; im Notfall die 112.